Jugend forscht

Vom Forschungsinteresse zur Auszeichnung: Nastasia Maxima Simmroß vom Freien Gymnasium Penig wird Preisträgerin bei „Jugend forscht“

Am 6. und 7. März fand in Chemnitz der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teil. Nastasia Simmroß (Kl. 12) hat aus ihrer BeLL heraus ein Projekt entwickelt: Anorexia nervosa im Wandel der Zeit. „Vor 15 Jurorinnen und Juroren durfte ich meine Arbeit präsentieren und verteidigen. In meiner Studie habe ich Betroffene von Anorexia nervosa (Magersucht) sowie eine gesunde Kontrollgruppe befragt und miteinander verglichen, um das moderne Ursachengeflecht dieser komplexen psychischen Erkrankung genauer zu untersuchen.

Dabei standen insbesondere Mediennutzung, Körperwahrnehmung, Erwartungsdruck durch das soziale Umfeld, Stress im Alltag sowie gesellschaftliche Veränderungen über verschiedene Generationen hinweg im Fokus. Die Ergebnisse zeigen, dass neben klassischen psychologischen Hypothesen, wie sie Sigmund Freud formulierte, heute auch moderne Einflussfaktoren wie Social Media eine bedeutende Rolle im Ursachengeflecht spielen können.

Mit meiner Grundlagenforschung wollte ich wissenschaftlich zu mehr Aufklärung beitragen, Verständnis schaffen und das gesellschaftliche Bewusstsein für Essstörungen stärken. Gleichzeitig soll sie dafür sensibilisieren, wie wichtig ein reflektierter und bewusster Umgang mit sozialen Medien im Alltag ist.

Umso mehr freue ich mich, dass meine Arbeit mit einem Podiumsplatz in der Sparte Biologie ausgezeichnet wurde. Ganz besonderer Dank gilt für die Begleitung des Projektes meiner Mentorin Frau Doktor Köllner- Rabold. Ein unvergessliches Erlebnis und ein weiterer Schritt, um über dieses wichtige Thema zu sprechen und Forschung für gesellschaftlich relevante Fragen einzusetzen.“

Wir sind wirklich stolz auf Nastasias Leistung und auf ihre Betreuerin, Frau Dr. Köllner-Rabold. Sie ist dafür prädestiniert, junge Talente zu fördern und zu solchen Leistungen zu führen.  Immer wieder schafft sie es, Schüler zu ermutigen, sich an die Arbeit zu machen und damit in die Öffentlichkeit zu gehen.

Mit ihrer eher psychologisch verfassten Studie passte Nasti eigentlich gar nicht so recht in die Biologie-Abteilung. Umso höher ist ihr 3. Preis einzuschätzen - die Jurorenwaren offensichtlich überzeugt. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an beide!

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