Bei Goethe und Schiller in Weimar

Die Abschlussklasse macht nun schon traditionell eine Exkursion zu den Größen der deutschen Klassik. Im September ist das Wetter normalerweise noch sehr schön; bis auf einen kurzen Schauer hatten wir auch dieses Mal Glück.

Mit interessanten Vorträgen aus ungewöhnlicher Perspektive führten uns ein Schlossbediensteter in die höfische Etikette ein, machte uns ein Goethe- Double mit seinen Empfindungen an Christianes Grab bekannt, während Schiller versuchte, uns sein Haus zu verkaufen. 

Vor dem Besuch des Bauhaus- Museums wurden wir von Anna-May mit ihren Stabpuppen auf das Konzept und dessen Umsetzung eingestimmt. In der Ausstellung gab es eine profunde Führung durch die Geschichte und auf einem der berühmten Sessel durfte ich mich sogar niederlassen. Er ist gar nicht so unbequem, wie er scheint, aber aufstehen ist nicht so leicht:)

Das Paradebeispiel einer Einbauküche läuft unter der Überschrift „Laboratorium der Frau“ – so viel zur Gleichberechtigung in den 20er Jahren. Am Gau- Forum erfuhren wir, was sich ein Arbeiter bei dessen Bau so gedacht haben könnte, zwischen geplanter Größe und einer Katastrophe, die noch nicht abzusehen war.

Die Zuhörer lauschten andächtig und interessiert an den einzelnen Stationen, die Maren und Nina als Organisationsteam zu einer gelungenen Tour an zwei Tagen verbunden hatten.

Schließlich konnten alle spätestens am dritten Tag die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus dem Hut aufsagen und wiederfinden.

Wir konnten es uns nicht verkneifen, die Positionen des berühmten Denkmals auf dem Theaterplatz nachzustellen – mit Schülern, deren Größe der von Goethe und Schiller tatsächlich so ungefähr entsprochen haben könnte. Dabei sähe ein Goethe dann eher wie Schillers kleiner Bruder aus, weswegen wohl der Bildhauer gemogelt hat…

Es waren intensive, aber auch unterhaltsame Tage – das können wir ´mal wieder machen!

Uta Steffen (Schulleiterin)

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