Am 07.06. unternahm unsere Klassenstufe 9 mit beiden Geschichts- und Klassenlehrern eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Da wir in Geschichte gerade die Nationalsozialistische Diktatur von 1933-1945 behandeln, war der Ausflug ein einprägsames Erlebnis, um die Grausamkeit der Zeit zu verdeutlichen.

Nach der knapp zweistündigen Busfahrt sahen wir uns zum Einstieg einen Film an, in welchem die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald und die Entwicklung dessen dargestellt wurde. Außerdem zeigte der Film  Zeitzeugen, die über die schrecklichen Lebensbedingungen im Lager sprachen. Sie berichteten von extrem überfüllten Betten, körperlicher Schwerstarbeit, mangelnder Versorgung und unvorstellbar schlechten hygienischen Bedingungen, was man nach der Führung durch das Lager gut nachvollziehen konnte.  Die Führung begann mit dem Anschauen eines Lageplans, was uns bewusst machte, wie groß das Areal war. Allerdings wurden ab 1950 auch viele Gebäude abgerissen, weshalb nur noch eine Baracke anzuschauen ist. Um das Lager herum befanden sich Wohnhäuser der  SS-Männer und die Straße auf der alle Häftlinge in das Konzentrationslager gescheucht wurden. Direkt im eingezäunten Bereich besichtigten wir dann den Eingang mit dem Spruch „Jedem das Seine“,  eine Gedenktafel und den riesigen Appellplatz. Am meisten erschreckte uns das Krematorium mit gelisteten Namen der Opfer und großen Öfen, was uns verdeutlichte, wie entwürdigend das Leben und auch das Ende eines Häftlings war. Für uns heute ist es kaum vorstellbar, wie so etwas geschehen konnte und jedem von uns wurde bewusst, das so etwas auch nie wieder geschehen darf.

Kim Winter
Klasse 9a

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