Mit der Aufteilung der Klassenverbände in A- und B- Wochen ist der Präsenzunterricht wieder angelaufen – und die meisten Schüler haben die Schule wirklich sehr verisst!

Es ist eben doch ein großer Unterschied, ob man mit einem Gerät „spricht“ oder mit einem mitfühlenden und hilfreichen Wesen, dem Fach- oder Klassenlehrer. Und auch für die Kollegen macht der Unterricht wieder viel mehr Spaß; am Laptop lacht man seltener.

Im Sekretariat ist trotz halber Klassen Vollbetrieb, dennoch vollbringt Frau Lenkeit derzeit einen „Befreiungsschlag“ ganz besonderer Art: Von unseren Vorgängerschulen wurden uns auf dem Dachboden kistenweise Klassen- und Gruppenbücher „überlassen“. Es wäre sicher von öffentlichem Interesse, da hineinzuschauen, aber aus datenschutzrechtlichen Gründen verbietet sich das von selbst. Also müssen sie einzeln erfasst werden, bevor sie der offiziellen Datenvernichtung zugeführt werden können. Es ist wahrlich kein reines Vergnügen – die Bücher haben z.T. Jahrzehnte auf dem Boden verbracht, sie haben nicht nur Staub angesetzt, sondern müffeln auch gewaltig vor sich hin. Das Schulmuseum in Leipzig hat sich bisher nicht auf meine Anfrage gerührt, deshalb werden die Akten wohl in den Schredder wandern. Den Brandschutzbeauftragten wird es freuen, wenn der Dachboden von unnötigem Papier befreit ist.

Uta Steffen
Schulleiterin

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