Ersten Rennen des HydroRACE4schools 2019/2020

Am 22.11.2019, pünktlich um 15.00 Uhr, wurden wir mit einem Reisebus nach Decin gefahren. Alle Teams und auch die begleitenden Lehrer waren sehr gespannt auf die Leistungsfähigkeit der vom letzten Jahr gestressten Rennautos und der teilweise neu zusammengestellten Teams.

Nach der offiziellen Begrüßung durch die Rennleitung in Decin und einem Bericht über die letzte Weltmeisterschaft der Wasserstoff-Rennautos, bei der kein deutsches Team auf den vorderen Plätzen landen konnte, folgte eine sehr intensive und anregende Diskussion mit der Rennleitung zu den möglichen Verbesserungen unserer Fahrzeuge.

Am Folgetag um 8.30 Uhr durften wir mit unseren Autos die Rennstrecke testen. Alle drei Autos bestanden den Test.

Um 10.30 Uhr war es endlich so weit, den dreistündigen Dauertest unserer Autos zu starten. Die vorhergehende technische Überprüfung der Fahrzeuge und ihrer Ausrüstung ergab keine Beanstandungen. Es lief auch anfangs alles sehr gut. Die Fahrer waren sehr konzentriert und die betreuenden Techniker der Teams  aufmerksam  bei der Arbeit. So waren unsere Teams in der Anfangsphase auch weit vorn in der Wertung. Besonders überrascht hat uns hier das neue Team aus unserer Klasse 8.

Unser Team der Klasse 8 Unser Team der Klasse 11

Etwa nach der Hälfte der Rennzeit zeigten sich allerdings gravierende technische Probleme, gerade bei unserem besten Team aus dem vorjährigen Wettkampf. Mit Hilfe des Orga-Teams des Rennens konnte ein Lenkungsbruch notdürftig behoben werden, allerdings war uns da die Konkurrenz bereits davon gefahren. Auch die beiden anderen Teams hatten Probleme, das anfängliche Tempo durchzuhalten. Eine Ursache könnte die fehlende Kühlung der Motoren und Ihrer Steuerungen gewesen sein. Des Weiteren machte sich bestimmt auch die Abnutzung der Fahrzeuge aus den vorjährigen Rennen bemerkbar. Gegen Ende der Rennzeit mussten wir zusehen, wie andere Teams uns um viele Runden überholten, da unser Wasserstoff und der erlaubte Akkustrom aufgebraucht waren.

Gegen 14.30 Uhr traten wir voller Ideen für eine bessere Ausstattung zum nächsten Rennen im März 2020 die Heimreise an. Für eine erfolgreiche Teilnahme an den nächsten Rennen wartet also eine Menge Arbeit auf alle Teams.

Die Rennleitung hat die stark einschränkenden Regeln für die technischen Anforderungen an die Wasserstoff-Autos wesentlich gelockert. Deshalb sind wir ab sofort auf der Suche nach Sponsoren, um unsere Autos auf Weltmeisterkurs zu bringen. Weil sehr viele Stimmen in der Öffentlichkeit einen deutlichen Innovationsschub in Richtung „Wasserstoffland Sachsen“ fordern, hoffen wir auf offene Ohren für unser Anliegen, gerade die junge Generation für die Wasserstofftechnologie zu begeistern. Mit der vorhandenen technischen Ausrüstung der Fahrzeuge haben wir aber gegen die international führenden Teams aus den USA und Tschechien keine Chance.

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