… wurden in einer Feierstunde am Montag festlich – fröhlich begangen. Unsere ehemalige Kollegin, Frau Dr. Schwarzer, hatte aus diesem Anlass den Kochlöffel geschwungen und uns die nebenstehende Torte gebacken.

Mit fast einem halben Quadratmeter Größe hat auch jeder Kollege ein Stück abbekommen. Vielen Dank dafür, ebenso für alle Umschläge, Blumentöpfe, Glückwunsche und guten Worte. Sie lassen mich optimistisch in die Zukunft unserer Schule blicken, obwohl sich das Bildungsumfeld in Sachsen nicht immer günstig gestaltet.

Dass die Veranstaltung ein gelungenes Fest wurde, war vielen Beteiligten zu verdanken: Den Beginn machte der Gemischte Chor Penig e. V. Frau Winkler bedankte sich für die gedeihliche Zusammenarbeit über viele Jahre; Stefan Tirschmann – seit ca. einem Jahr Chormitglied – stiftete einen Baum. Der Ahorn sollte bei guter Pflege eine stattliche Höhe von 20 – 30 m erreichen und eines Tages Schatten spenden, damit im künftigen Amphitheater bei lauschigen Konzerten und herzhaften Diskussionen die Köpfe nicht zu stark überhitzen. Aber das ist noch Zukunftsmusik, zunächst begleiteten uns die SängerInnen mit einem abwechslungsreichen, mehrsprachigen Repertoire durch unser Programm.

Zur bemerkenswerten künstlerischen Qualität trugen außerdem drei unserer begabtesten Musikschüler bei: Lavinia Schneidenbach am Klavier, Robert Sebastian auf seiner akustischen Gitarre und Kim Winter – furios auf ihrer Geige bzw. „zum Heulen schön“ (O-Ton Hr. Klein) – setzten tolle Akzente zwischen den Gratulanten und Rednern.
Herr Eulenberger, als Vorsitzender des Trägervereins und wesentlicher Initiator unserer freien Schule, ließ die letzten 20 Jahre Revue passieren, ebenso Herr Jentzsch, Abteilungsleiter im LaSuB,  als Vertreter des Kultusministers. Unser langjähriger Schulleiter, Herr Frei, leitete in seiner Rede von den anfäng- lichen Schwierigkeiten schließlich zu den Leistungen unseres Gymnasiums über: Info ab Klasse 5, Blockunterricht, Tablets, Freiarbeit und Selbstlernzeit waren bei uns schon lange gängige Praxis, als andere noch über Modernisierungen im Schulwesen nachdachten.
Der erste Vorsitzende unseres Elternrates, Herr Hoffmann, ließ es sich nicht nehmen, auf die Vorzüge des FGP hinzuweisen: eine lernfreundliche Atmosphäre, in der Kinder ohne Angst zur Schule kommen, in ihren Stärken unterstützt und bei ihren Schwächen gefördert werden. Von Herrn Hoffman stammen auch etliche Fotos auf der Homepage, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Von unserem Förderverein und den Partnerfirmen gab es ebenso Glückwünsche wie die Versicherung, dass wir uns auch in Zukunft auf ihre Unterstützung verlassen können. Damit blieb mir schließlich, mich im Namen der Schule bei allen zu bedanken. Anders als mit solchem Rückhalt ist unser Schulbetrieb nicht möglich – ausdrücklich möchte ich unsere Hausmeister, die Freizeitabteilung und Frau Lenkeit im Sekretariat neben dem ganzen Kollegium in meinen Dank einschließen.

Die Lehrer bildeten auch den Rahmen für die Veranstaltung in der Aula – als „alte Lehrer“, dem ersten Tanz vor ypsen Jahren (es weiß keiner mehr so ganz genau), bis zum Abitanz in diesem Jahr zum Abschluss des offiziellen Teils zeugen sie davon, dass Lehrer sein am FGP nicht nur Unterricht und Arbeit bedeutet, sondern auch Freude und ein Stückchen ironische Distanz uns selbst gegenüber. Beim Publikum kam es gut an und uns hat es wieder sehr viel Spaß gemacht!
Ich bitte um Nachsicht, dass ich nicht alle Gäste und Gratulanten erwähnt habe, alle hätten es verdient.

Beim anschließenden Sektempfang fanden viele anregende Gespräche statt; für Frau Britsche und Frau Reichenbach, die Direktorinnen der GS Penig und Langenleuba-Oberhain, war es sehr interessant zu erfahren, was aus manchen ihrer Schützlinge geworden ist, ob mit Bildungsempfehlung oder ohne …

Es war alles in allem ein gelungener Abend, auch dank des Caterings der Landfleischerei Kirbach, die neben lecker Schnittchen auch gesunde Obst- und Gemüsebecher angerichtet hatte. Den fleißigen Helferinnen aus dem Chor hatten wir es zu verdanken, dass die Gläser gut gefüllt wurden und das benutzte Geschirr wie „von Zauberhand“ verschwand. Auch dafür ein herzliches Dankeschön.

Der letzte Dank für heute gebührt den Hausmeistern, die schließlich den Baum vorrangig gießen werden und alle geborgten Utensilien wieder im Landkreis verteilt haben. Gegen 22 Uhr haben sie die Schule zugeschlossen und hatten endlich Feierabend – ohne zu nörgeln!

Tschüssi, Ihre/eure Uta Steffen

 

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