Exkursion der Klasse 6 zur Burg Gnadstein am 13.03.2018

Nicht jeden Tag wird man zum Ritter geschlagen und zum Burgfräulein ernannt. Deswegen ist es für 22 Kinder der Klasse 6 des Freien Gymnasiums Penig und deren Klassenlehrerin Frau Zabolotnev ein ungewöhnlicher Schultag gewesen, den sie dank ihres Geschichtslehrers Matthias Ullrich auf der Burg Gnadstein verbracht haben.

An dem Beispiel der besterhaltenen romanischen Wehranlage Sachsens erlebten die Kinder hautnah, wie das Leben im Mittelalter verlief.

Burgen sind für jeden mit unzähligen Geschichten und Geheimnissen verbunden. Wir erinnern uns an die Geheimgänge und Schatzkammern, Kerker und Folterknechte, Burgfräulein und edle Recken. Aber wenn wir einmal auf eine Burg sind, tauchen ganz einfache und doch spannende Fragen auf. Wie haben es eigentlich die Menschen damals, diese grandiose und die gewaltigen Mauern ohne heutige Hilfsmittel gebaut? Wie haben sich die Burgbewohner geschützt und verteidigt? Wie entstand das Brunnenhaus oder 33 Meter hoher Bergfried? Wie, was und wo haben die Leute gekocht und gegessen? Wie und wo lebten, lernten und feierten sie? All diese Fragen lösten sich bei der Entdeckungstour auf.

Am Ende des Rundgangs konnten die Jungs die Ritterrüstung anprobieren oder einen Ritterschlag zelebrieren. Die Mädchen konnten die Ernennung zum Burgfräulein erleben.

Nach den zahlreichen Entdeckungen, durften die Kinder auf einer Stofftasche eigene Wappen gestalten.

Dank der interessanten Führung fanden wir lebendige Wirklichkeit, die uns miterleben ließ, dass das Leben im Mittelalter nicht immer leicht und spannend, aber für uns doch faszinierend war.

© 2018 Freies Gymnasium PENIG

Schützenhausweg 4 • 09322 Penig • 037381 95680