Gemäß dem olympischen Motto fand am Mittwoch unser Sportfest statt. Der Regen hat sich zwar nicht ganz an die Prognosen gehalten, aber trotz eines kräftigen Schauers konnten viele gute Leistungen abgerufen werden. Vielleicht auch deshalb, weil die beiden Klassen 9 mit ihrem Catering für die nötige Energiezufuhr sorgten – der Kuchen war jedenfalls klasse!

Etliche Entscheidungen waren sehr knapp, sodass in einigen Klassenstufen erste, zweite oder auch dritte Plätze geteilt waren.

Ein Höhepunkt – mittlerweile in schönstem Sonnenschein – war das traditionelle Fußballspiel der Schüler 11/12 gegen ihre Lehrer und eine Lehrerin. Die spielerische Überlegenheit hat für die Kollegen leider nicht zu einem Tor gereicht, Florian im Tor hat eisern die Null gerettet. Aber auch den Schülern gelang kein Tor – selbst gute Chancen blieben ungenutzt. So gab es ein 0 : 0 mit lauter Siegern.

Frau Steffen und Korn mit Elizabeta Prus und Alexandra Kocevar.Jahrgangsstufe 12 auf den Spuren der Literatur-Klassiker.Überdies sind zwei Nachträge zur Vorwoche zu vermelden: Die Jahrgangsstufe 12 war in Weimar und wandelte auf den Spuren der Literatur-Klassiker. Im zeitgemäßen Outfit führten Markus und Lucas ihre Mitschüler durch die Stadt.
Eine weitere Reise gab es für Kollegin Anne Korn und mich nach Slowenien. Wir haben uns in Crnomelj eine Schule angesehen und darüber informiert, wie Erasmus – Projektarbeit organisiert wird. Obwohl es sich um eine kleine Stadt mit ca. 8000 Einwohnern handelt, gibt es ein gut ausgestattetes Schulzentrum für die Klassen 10 – 13. Die Grundschule geht dort bis Klasse 9, danach wird über den weiteren Bildungsweg entschieden. Ein gewöhnungsbedürftiges Geräusch hat uns die ganze Woche begleitet – das Schlurfen auf den Gängen. In der Garderobe werden die Straßenschuhe gegen allerlei, z. T. sehr originelle Pantoffeln eingetauscht, was eine Menge Dreck erspart. Im Unterricht war für uns besonders die Arbeit mit Smartboards spannend; wir durften es in einigen Stunden auch gleich selbst ausprobieren: Anne beim Anfängerunterricht in Latein und ich beim Vorstellen des  deutschen Schulsystems. Beeindruckend ist die Liste der Erasmus – Projekte, die an dieser kleinen Schule (ca. 270 Schüler) schon gelaufen sind. Wir haben viele Anregungen mitgebracht, wie so etwas strukturiert und durchgeführt werden kann. Vor allem haben wir nette Kollegen und Kolleginnen kennen gelernt und  zwei davon zum Gegenbesuch im nächsten März eingeladen. Auf dem Bild sind sie beide zu sehen: links die Direktorin, Elizabeta Prus,  und rechts die Projektverantwortliche, Alexandra Kocevar.
Die nächste Woche wird praktisch „Endspurt“ vor den Herbstferien. Von Dienstag bis Freitag findet Projektunterricht statt. Auf die Ergebnisse bin ich gespannt, sie werden am Freitag in der Aula vorgestellt.

Uta Steffen

© 2017 Freies Gymnasium PENIG

Schützenhausweg 4 • 09322 Penig • 037381 95680